DEEPBURG / MULTI-PLATFORM-APP-ENTWICKLUNG

Ein Produkt.
Vier Kontexte.

Wir entwickeln Apps, die über Geräte hinweg zusammenarbeiten. Fachliche Regeln und Daten bilden die gemeinsame Grundlage. Ansichten, Eingaben und Gerätefunktionen richten sich danach, wie Menschen das Produkt tatsächlich nutzen.

Architektur erkunden
DIE ARCHITEKTURFRAGE

Was teilen wir – und was gestalten wir eigens?

Gemeinsame Bausteine helfen, wenn sie Änderungen über Plattformen hinweg zusammenhalten. Eigene Lösungen sind sinnvoll, wo Bedienung, Gerätefunktionen oder Betrieb sie erfordern. Die Grenze bestimmen wir aus Anforderungen, Team und Pflegeaufwand.

Das Produkt modellieren

Begriffe, Rollen, Daten und Zustände müssen dieselbe Bedeutung haben. Ein verständliches Modell verbindet Oberfläche, Dienste und vorhandene Systeme.

Für die Plattform entwerfen

Eine mobile Dokumentation braucht andere Eingaben als die Auswertung am Arbeitsplatz. Navigation, Offline-Verhalten und Systemintegration folgen diesem Kontext.

Die Entscheidung festhalten

Wir vergleichen technische Ansätze nach Anforderungen und Abhängigkeiten. Dokumentiert werden gemeinsame Bausteine, eigene Implementierungen und die Gründe für diese Wahl.

VIER NUTZUNGSSITUATIONEN

Bedienung beginnt mit dem Kontext.

Web

Übersichten, Zusammenarbeit und direkt erreichbare Arbeitsflächen. Tastaturbedienung, unterschiedliche Bildschirmgrößen und unterstützte Browser gehören in den Entwurf.

iOS

Fokussierte Aufgaben unterwegs. Navigation, Touch-Eingaben und die Nutzung von Kamera oder anderen Gerätefunktionen werden zu einem verständlichen Ablauf verbunden.

Android

Mobile Nutzung auf den vereinbarten Geräten und Systemversionen. Layout, Navigation und Verhalten bei wechselnder Verbindung werden für diese Auswahl geplant.

Desktop

Vergleichen, bearbeiten und länger am Produkt arbeiten. Tastatur, Fenster, Dateiaustausch und eine angemessene Informationsdichte unterstützen diese Aufgaben.

SCHEMATISCHES ENTSCHEIDUNGSPROTOKOLL

Gemeinsame Regeln. Eigene Umsetzung.

Eine App soll Anmeldung, Offline-Arbeit und mehrere Releasewege verbinden. Das folgende Beispiel zeigt mögliche Grenzen zwischen gemeinsamer Planung und plattformspezifischer Umsetzung.

Beispiel für Architekturentscheidungen
BEREICHGEMEINSAMPLATTFORMSPEZIFISCH
Identität

Rollen, Zugriffsregeln und Prüfung durch angebundene Dienste

Anmeldeablauf, Gerätespeicher und lokale Freigaben

Offline

Datenbedeutung, ausstehende Änderungen und Konfliktregeln

Lokaler Speicher und zulässige Hintergrundverarbeitung

Release

Qualitätsziele, unterstützte Versionen und Abnahmekriterien

Web-Veröffentlichung, Store-Prüfung und Desktop-Verteilung

Prinzipstudie mit hypothetischen Anforderungen. Die tatsächlichen Systemgrenzen werden im Projekt bestimmt.

TECHNISCHE ENTSCHEIDUNGEN IM ALLTAG

Für die Realität entwickelt.

Ein Produkt wird auch dann gebraucht, wenn das Netz fehlt, mehrere Personen dieselben Daten bearbeiten oder ein angeschlossenes System sich ändert. Diese Situationen gehören in den Entwurf. Ihre Umsetzung wird im Projekt festgelegt.

Wenn die Verbindung fehlt

Lesen, lokal speichern und übertragen sind unterschiedliche Aufgaben. Wir klären, welche davon offline möglich sein müssen, wie ausstehende Änderungen sichtbar bleiben und wer Konflikte nach der Synchronisation auflöst.

Wenn mehrere Menschen zusammenarbeiten

Ein Rollenmodell legt fest, wer welche Daten lesen oder verändern darf. Die Oberfläche zeigt erlaubte Aktionen; die angebundenen Dienste prüfen die Berechtigung für jeden Zugriff. Gemeinsame Bearbeitung braucht außerdem Regeln für veraltete Datenstände.

Wenn vorhandene Systeme angebunden werden

Datenverträge beschreiben Bedeutung, Format und zulässige Änderungen. Zuverlässige Anbindungen brauchen auch definierte Fehlerreaktionen, Versionswechsel und Zuständigkeiten. Migration und der Ausfall eines Dienstes gehören in die Planung.

Wenn ein Release ansteht

Web, App-Stores und Desktop-Verteilung haben eigene Wege. Wir klären unterstützte Versionen, Signatur- und Store-Konten, Abnahmekriterien und den Umgang mit fehlerhaften Releases. Zeitpunkt und Ergebnis externer Store-Prüfungen bleiben außerhalb unserer Kontrolle.

VON DER IDEE ZUM RELEASE

Die kritischen Entscheidungen kommen früh.

01 / Produkt

Wir legen zentrale Aufgaben, Zielgruppen und Plattformen fest. Ergebnis ist ein priorisierter erster Umfang mit offenen Fragen.

02 / System

Datenflüsse, Schnittstellen und Sicherheitsgrenzen werden geklärt. Kritische technische Annahmen erhalten eine gezielte Prüfung.

03 / Umsetzung

Überprüfbare Zwischenstände zeigen Fortschritt und offene Punkte. Vereinbarte Nutzungssituationen und Fehlerfälle dienen als Grundlage für die Abnahme.

04 / Übergabe

Releaseweg, Quellcode, Konten und Betriebsverantwortung erhalten klare Zuständigkeiten. Weiterentwicklung und Pflege werden im vereinbarten Umfang vorbereitet.

Woran ein gutes Angebot erkennbar ist.

Es nennt Zielplattformen und unterstützte Versionen, Funktionsumfang, Abnahmekriterien, Veröffentlichungsweg, Quellcode- und Kontozuständigkeiten sowie Wartung und Updates. Der konkrete Leistungsumfang wird individuell vereinbart.

Die Umsetzung wählen

Multi-Platform oder nativ?

Gemeinsamer Code ist eine Architekturentscheidung. Die Wahl richtet sich danach, was das Produkt leisten muss, wie es das Gerät nutzt und wer es später weiterentwickelt.

Wann gemeinsames Entwickeln hilft

Einheitliche Produktregeln, ähnliche Abläufe und abgestimmte Änderungen über Geräte hinweg sprechen für gemeinsame Bausteine. Eigene Oberflächen und Geräteanbindungen können trotzdem getrennt umgesetzt werden.

Wann eine eigene Umsetzung hilft

Tiefe Betriebssystemintegration, spezielle Hardware oder stark unterschiedliche Bedienkonzepte können native Bausteine oder getrennte Clients begründen. Der zusätzliche Entwicklungs- und Pflegeaufwand gehört in den Vergleich.

Was wir vergleichen

  • Benötigte Gerätefunktionen und unterstützte Versionen
  • Offline-Verhalten, Reaktionszeit und Datenumfang
  • Zugänglichkeit und Konventionen der Plattform
  • Releasewege, Erfahrung des Teams und langfristige Pflege

Das Ergebnis kann eine gemischte Architektur sein: gemeinsame Produktregeln und Dienste, ergänzt um native Bausteine, wo die Aufgabe davon profitiert. Die Grenzen halten wir vor der Umsetzung fest.

DEEPBURG DIGITAL SCIENCE / KONTAKT

Welche Plattform braucht Ihr Produkt zuerst?

Beschreiben Sie die Aufgabe, die Nutzer und vorhandene Systeme. Gemeinsam können wir den ersten sinnvollen Umfang eingrenzen.